Ihnen und mir schlägt von allen Seiten politischer Bullshit entgegen. Formulierungen, die verschleiern statt zu informieren. Emotionen statt Fakten. Ausflüchte statt Pläne. Reaktion statt Prävention.

Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 können wir uns auf einen kontinuierlichen Strom an politischem Bullshit und Fake News einstellen. Einiges von hochoffizieller Stelle. Anderes von angeblichen »Qualitätsjournalisten«. Und dann noch Zeug aus ganz anderen Kanälen. Wir werden alle drin schwimmen – und es wird nicht appetitlich sein.

Ich will das nicht. Hier ist, was ich dagegen tue.

Ich habe eine Webseite eingerichtet, die häufige Begriffe der politischen Debatte listet. (Falls man das, was wir aktuell erleben, überhaupt »Debatte« nennen kann.) Gemeinsam mit Ihnen will ich sammeln, was diese Begriffe wirklich bedeuten.

Die Start-Liste geht übrigens zurück auf diesen Tweet:

Ich erledige das Ausformulieren und Zuspitzen. Aber dieses Projekt ist groß. Ich brauche Ihre Hilfe. Ideen sind nützlich, Recherche nicht minder, Kritik sowieso. Ich binde dann alles zusammen, im Feedback-Loop mit Ihnen, bis unsere neuen Definitionen »funktionieren«. Vielleicht mache ich ein Buch draus.

Sind Sie soweit?

Here we go: talkingpoints.de