Sie sind nicht allein mit diesem Gefühl!

Die Mitarbeiterinnen eines Kaffee-Ladens in Essen wurden am Wochenende die jüngsten Opfer der Gewalt durch jene jungen Männer aus Syrien, die in regierungsnahen Medien zuletzt »Schutzsuchende« genannt werden. (Anmerkung: Man hat den Menschen, die wirklich vor Krieg und Verfolgung fliehen und einfach nur in Frieden leben wollen, wahrlich keinen Gefallen getan, als man Männer, die Merkels Welteinladung folgen, mit dem Propaganda-Wort »Schutzsuchende« versah.) Wir müssen über die Folgen reden, welche die Gewalt durch sogenannte »Schutzsuchende« für das Leben der »kleinen Leute« hat.

»Wie die Bundespolizei mitgeteilt hat, haben am Sonntagabend sieben syrische Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren die Tchibo-Filiale im Essener Hauptbahnhof “zerlegt”. Drei Mitarbeiterinnen (29/32/48) der Filiale standen nach dem Gewaltausbruch unter Schock und konnten kaum Angaben zur Sache machen. Zwei jeweils 26-jährige Ladendetektive waren angegriffen worden. Einer musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.«
– wa.de, 20.11.17

Die Handlungen dieser »Schutzsuchenden« haben – seien wir so realistisch wie ehrlich – wohl eher wenig Folgen für die Handelnden selbst. Doch für ihre Opfer haben sie durchaus Folgen, ein Leben lang.

Giftiges Schweigen

Ein Ladendetektiv liegt im Krankenhaus. (Was er wohl bei der nächsten Wahl wählen wird?) Die Mitarbeiterinnen der erwähnten Filiale stehen unter Schock. Das fast schon kleinere Problem ist, dass sie nicht öffentlich über das Erlebte reden können, ohne dass vom Staatsfunk gehirngewaschene Gutmenschen sie als »rechts« (was denen als schlimm pejorativ gilt) oder gar »Nazi« niederbrüllen. Opfer der Gewalt durch »Schutzsuchende« sind zum Schweigen verdammt – genauso wie Frauen in vielen der Länder, aus denen die »Schutzsuchenden« ja kommen. Für die »Schutzsuchenden« ändert sich in dieser Hinsicht wenig, für die hiesigen Opfer aber alles.

Neben dem von der Propaganda verdonnerten Schweigen gibt es ein Problem, das mir fast noch schlimmer erscheint!

Mit welchem Gefühl werden diese Menschen morgen zur Arbeit gehen?

Stellen Sie sich vor, Sie wurden bedroht und fürchteten um Ihr Leben. Sie standen unter Schock. Aber: Sie wissen, dass die Justiz mit den Angreifern milde umgeht. Sie wissen, dass immer mehr von diesen Leuten ins Land kommen. Sie wissen, dass es von der Politik mindestens in Kauf genommen wird. Und Sie wissen, dass es nicht besser werden wird.

Mit welchem Gefühl machen Sie morgens Ihren Kaffee? Mit welchem Gefühl schließen Sie morgens die Haustür ab? Mit welchem Gefühl sitzen Sie in der Bahn zur Arbeit?

Das leise Zittern

Mit Merkel ist für viele Menschen ein neues, altes Gefühl in den Alltag eingedrungen: Ein Zittern. Eine dauernde, im Hintergrund vibrierende Angst.

Dieses dauernde, leise Zittern kennen sonst eigentlich nur die Menschen in Kriegsgebieten. Deutschland war eigentlich ein Land des Friedens. Mit Merkel hat sich die dauernde, im Hintergrund nagende Angst eingeschlichen.

Sicher, die »Journalisten« (Haben Sie gestern den »Brennpunkt« mit Angela Merkel gesehen? Das wäre selbst für Nord-Korea peinlich.) kennen das nicht, die Bonzen in Ministerien und Partei-Vorständen erst recht nicht. Die haben Bodyguards und gepanzerte Limousinen.

Bei den »kleinen« Leuten aber, also denen, die das Ganze erst finanzieren und dann erleiden müssen, bei denen wächst ein Lebensgefühl, das man sonst aus Kriegsgebieten kennt: Werde ich den Tag sicher überleben? Werde ich heute gesund nach Hause kommen? Und morgen?

Nein!

Was also soll die Antwort sein? Ich schlage vor, ein lautes, immer lauter werdendes: Nein!

Nein, Sie sind nicht allein mit diesem Gefühl! Nein, das war nicht schon immer so! Nein, das ist nicht selbstverständlich! Nein, die Deutschen müssen sich damit nicht »abfinden«! Die Tschechen, Polen und Ungarn tun es ja auch nicht.

Sicher, Merkels Politik des Suizidalismus steht wie eine steinerne Mauer um die Vernunft. Die letzten Wahlen und die geplatzten Jamaika-Verhandlungen geben uns aber Hoffnung: Stetes Nein höhlt den Stein!


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